2016 – ein Rückblick auf das erste Jahr von viRaCube

Da ist sie nun also auch schon wieder um, die ruhigste Zeit im Jahr. Die Zeit, in der die Mathematik einen neuen Stellenwert erhält: Die Anzahl der Kekse ist direkt proportional zu den Dekagramm, die sich an die Hüften legen. Die Zeit, in der jeder Privat-TV-Sender sich mit der möglichst längsten Sendezeit für den Jahresrückblick übertreffen will. Aber auch die Zeit, in der wir draufkommen, was in den kommenden Stunden noch alles gemacht werden muss.

Wir werden die Zeit nutzen, um durchzuatmen und Euch zu berichten, was wir denn so getan haben (und ja, nochmal ein paar Kekse in Dekagramm umzuwandeln). Wir laden Euch ein, mit uns dieses Jahr nochmals im Schnelldurchlauf zu erleben.

2016 – die Kunst sich laufend selbst zu erfinden

Henry Ford hat angeblich einmal gesagt:
„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“

Wenn wir die Menschen gefragt hätten, was wäre die Antwort gewesen?
„funktionieren soll´s halt zuverlässiger und einfacher zum Einstellen sollt’s halt sein.“

Also haben wir es wie Henry Ford mit dem Auto und Steve Jobs mit dem iPhone gemacht.  Wir haben nicht ein bestehendes Bewässerungssystem vereinfacht, sondern wir haben es neu erfunden. Wir haben im ersten Schritt das gemacht und entwickelt, was wir für richtig hielten. Was kam dabei heraus? viRaCube macht die Gartenbewässerung intelligenter und einfacher – aber irgendwie doch ganz anders, als bestehende Bewässerungssysteme.

Und erst im zweiten Schritt haben wir begonnen Euch zuzuhören. Haben uns Eure Verbesserungsvorschläge für viRaCube angehört und haben diese weiterentwickelt und haben sie mit ganz neuen Anwendungsbereichen kombiniert. Wir haben das ganze Jahr über getüftelt, sodass nicht wie bisher einfach Wasser um eine programmierte Uhrzeit verbraucht wird, sondern die Gartenbewässerung das macht, was ihr und Eure Pflanzen wollt. Also so ein bissl was von hier und ein bissl was von dem und außerdem wäre es nett, wenn das auch noch dabei wäre und immer schön einfach bleiben, gell? Dieser Aufgabe haben wir uns gestellt – Challenge accepted!

Wir haben uns also laufend selbst neu erfunden. Ausgehend von einem Prototyp im Februar, haben wir fast wöchentlich neue Ideen eingebaut. Nun bringen wir ein System für den Bereich smart garden an den Start, das (und darauf sind wir superstolz!) von den ganz Großen im Markt gelobt wird.

2016 – auf Herbergssuche

Wir haben das Jahr im Talentflow Co-Working-Space im 2. Wiener Gemeindebezirk gestartet.  Das gab uns das erste Mal das Gefühl des Unternehmerseins. Schnell war aber klar, dass wir weiterziehen werden.

3 Monate später ging es dank SLAX daher weiter in den 5. Bezirk. Das Clusterhaus sollte bis Herbst unser neues Zuhause sein. Wie sich herausstellen sollte, war dort nicht nur unser Schreibtisch, sondern wir fanden dort auch einige unserer wichtigsten Partner und Gesellschafter. Im Sommer hatten wir den Accelerator rund um LeitnerLeitner beendet, waren viele Schritte weitergekommen, standen allerdings wieder vor der Situation ein leistbares Büro finden zu müssen.

Das Gründerzentrum von Frequentis war dann genau das was wir gesucht haben. Unser erstes eigenes Büro. Im September zogen wir ein um zu bleiben. Für die kommenden 3 Jahre stellt uns Frequentis ein Büro zur Verfügung, inmitten von anderen Hardware-Unternehmen. Also inmitten von Büronachbarn, die verstehen, wovon wir reden, wenn wir von den Eigenheiten eines Hardware-Unternehmens reden.

2016 – wie wir technologisch das Jahr abschließen

Schnell war klar, dass wir unsere Geräte im Sinne von Internet of Things (IoT) selbst entwickeln werden. Das bedeutet, dass wir auf funktionierende Bausteine zurückgreifen und rundherum etwas Neues aufbauen. Und natürlich auch die entsprechenden Softwarelösungen programmieren müssen. Soweit zur Theorie. In der Praxis hat das bedeutet, dass Alexander einen Sensor entwickelt hat, der viRaCube mit allen notwendigen Daten versorgt. Der von uns entwickelte Algorithmus entscheidet welcher Bereich wann bewässert werden muss. Eingebunden in ein Smart Home System tauschen wir Messwerte mit Beschattungen, Alarmanlagen, Schließsystemen, Rasenmährobotern, etc. aus. All das funktioniert bereits. Unsere App spricht mit unseren Geräten und über die von uns aufgebaute Cloudlösung sprechen wir auch von unterwegs mit unseren Testsystemen.

Dann kam der Tag der Wahrheit in Form der EMV-Messungen – das sind die Messungen, die für uns die Grundlage für eine CE-Zertifizierung darstellen. All unsere Entwicklungen haben bestanden – ein Tag zum Feiern. Wenn da nicht ein Gerät aus Fernost wäre, das wir als Rechner benutzen wollten. Chancenlos, dieses Gerät durch die Tests zu bringen. Die Antwort von Alexander war für ihn eine typische: „Dann machen wir das eben auch selbst.“ Und das haben wir. Stolz können wir verkünden, dass nun 100% der Geräte und der verwendeten Software geistiges Eigentum der viRaTechnologies GmbH sind. Eine Leistung, auf die wir sehr stolz sind.

2016 – was unser Businessplan zum abgelaufenen Jahr sagt

Im Mai haben wir die viRaTechnologies GmbH gegründet, um Zugang zu den Förderungen dieses Landes und der EU zu bekommen. Nur weil wir wussten was wir machen, war jedoch nicht klar, wie uns WKO und Statistik Austria einstufen würden. Sind wir Mechatroniker, oder doch im Telekommunikationsbereich anzusiedeln?  Weit gefehlt – da wir nicht selbst produzieren, sind wir zu einem Handelsunternehmen geworden.

Und genau dieses Handeln war unser größtes Fragezeichen. Wird der Handel uns akzeptieren? Und die befriedigende Antwort war ein eindeutiges Ja. Mehrmals hörten wir es auf der IFA in Berlin, wo uns internationale Einkäufer und große Systemanbieter in unserem Tun bestärkten. Mittlerweile haben wir Zusagen von internationalen Handelsketten aus dem deutschsprachigen Raum und erste Gespräche mit einem japanischen Unternehmen.

Darüber hinaus haben wir die ersten Förderstellen von uns und unserer Innovation für den Garten überzeugen können. Auch wenn es mühsam ist Förderanträge zu formulieren um diese Förderungen dann auch zu bekommen, so muss man doch anerkennen, dass wir in Österreich in einem sehr förderwilligen Land leben.

2016 – das Unternehmen wächst

„Wenn Du das erste Mal darüber nachdenkst, ob Du Unterstützung von außen brauchst, dann ist es Zeit nach Business Angels Ausschau zu halten.“ Dieser Satz hat sich bei uns vor dem Sommer in den Köpfen gebildet. Im 2. Halbjahr haben daher wir an der Erweiterung von viRaTechnologies GmbH gefeilt und haben know how und Investments aus den unterschiedlichsten Bereichen gebündelt. Somit starten wir in das kommende Geschäftsjahr mit einem Team bestehend aus 8 Personen: IT, Finance, Grafik & Design und Immobilienentwicklung. Die Unterstützung aus all diesen Bereichen hilft uns im kommenden Jahr unser Ziel zu erreichen: smart home auch in Euren Garten zu bringen.

2016 – ein Jahr der Ehre und Auszeichnungen

Das Jahr war gespickt von Auftritten auf den verschiedensten nationalen und internationalen Bühnen. Egal ob die Auszeichnung uns als bestes Greent-Tech Startup, als bestes IoT Startup oder als Top Jungunternehmer bezeichnete – wir sind auf alle megastolz! Beweisen diese Auszeichnungen doch, dass nationale und internationale Juries unsere Ideen und Umsetzungen genauso sehen wie wir – als etwas, was bisher noch nicht realisiert wurde. Und wenn darüberhinaus die Auszeichnungen „Smart Home Innovation of the Year“ und „Top5 Smart Home Innovation“ lauten, dann ist das schon ein kleiner Ritterschlag. Der lässt uns kurz aus Stolz wachsen, um dann sofort mit neuer Kraft an der Umsetzung zu arbeiten. Dankeschön!

2017 – was wir uns wünschen

Der Jahreswechsel ist auch immer ein Zeitpunkt, um sich etwas zu wünschen. Das tun auch wir. Wir vertrauen dabei aber nicht auf das Losglück, sondern tun was in unserer Macht steht um aus dem Wunsch Realität werden zu lassen. Was wir uns wünschen ist recht einfach:

Wir wollen zu Beginn der Gartensaison 2017 mit viRaCube in den Handel.

Um diesen Wunsch umsetzen zu können, brauchen wir noch Unterstützung. Unterstützung in Form eines Investments, das uns die Serienproduktion ermöglicht. Damit sind nicht nur all unsere Werkzeuge für unsere Kunststoffgehäuse gefertigt, sondern darüber hinaus können wir die ersten 500 Sets für die ersten smarten Gärten liefern. Und dann schnellstmöglich weiterproduzieren…

 

Abschließend bleibt uns nur mehr Euch und Euren Familien und Freunden einen guten Rutsch in ein gesundes und liebevolles Jahr 2017 zu wünschen.

Alexander und Roland im Namen des gesamten viRaTechnologies Teams

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